El bileği bölgesinin klinik değerlendirilmesi (temsili)

Handgelenkarthroskopie

Die Handgelenkarthroskopie ist ein minimalinvasives Verfahren bei Verletzungen des TFCC (triangulärer fibrokartilaginärer Komplex), Bandproblemen und therapieresistenten Schmerzen aus dem Gelenkinneren. Es ist eines der kleinsten Gelenke, an denen eine Arthroskopie durchgeführt wird, und erfordert sehr feine Instrumente.

Aufbau des Handgelenks

Das Handgelenk ist eine komplexe Region aus zahlreichen kleinen Gelenken und Bändern, gebildet von den beiden Unterarmknochen und acht Handwurzelknochen. Der TFCC an der Außenseite des Unterarms trägt die Last auf der Kleinfingerseite und sichert das Gleichgewicht bei der Unterarmdrehung. Da diese Strukturen klein sind, lassen sich Probleme in der Bildgebung nicht immer eindeutig darstellen.

Skelettmodell von Hand und Handgelenk (Symbolbild)

In welchen Fällen kommt sie infrage?

Warum sind manche Handgelenkbeschwerden schwer zu diagnostizieren?

Da die Strukturen im Handgelenk zahlreich und klein sind, lassen sich manche Verletzungen im MRT nicht eindeutig abgrenzen. Wenn Untersuchungsbefund und Bildgebung nicht übereinstimmen, kann die direkte Betrachtung die Diagnose klären. Das Handgelenk gehört daher zu den Gelenken, bei denen der diagnostische Beitrag der Arthroskopie am deutlichsten ist.

Diagnostik und Beurteilung

  1. Anamnese: Ort der Schmerzen (Daumen- oder Kleinfingerseite), Sturz- oder Überlastungsgeschichte, Beruf und wiederholte Bewegungen.
  2. Körperliche Untersuchung: Druckschmerzpunkte, Griffkraft, Bandstabilitätstests, Beurteilung der Unterarmdrehung.
  3. Röntgen: Knochenstellung, Bruch, Abstand zwischen den Knochen.
  4. MRT: Beurteilung von TFCC, Bändern und Weichteilen.

Handgelenkschmerzen können auch mit dem Karpaltunnelsyndrom und Sehnenscheidenproblemen verwechselt werden; die Differenzialdiagnose ist wichtig.

Zuerst konservative Behandlung

Bei den meisten Handgelenkproblemen ist der erste Ansatz nicht chirurgisch: Anpassung der Belastung, Ruhigstellung mit Schiene oder Bandage, Schmerztherapie und ein handtherapeutisches Programm werden zunächst angewandt. Eine Operation kommt infrage, wenn darauf keine Besserung folgt oder eine strukturelle Rekonstruktion erforderlich ist.

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Bei der Handgelenkarthroskopie wird das Handgelenk in der Regel in einer speziellen Extensionsvorrichtung leicht aufgehängt und der Gelenkspalt geöffnet. Zum Einsatz kommen feine Kameras von 2–3 mm Durchmesser und Mikroinstrumente. Je nach Befund erfolgen TFCC-Naht oder -Glättung, Bandbeurteilung, Entfernung einer Zyste oder eine Gelenkabtragung.

Vorbereitung auf den Eingriff

Ausführliche Hinweise finden Sie auf der Seite Vorbereitung auf eine orthopädische Operation.

Die Zeit nach der Operation

Nach einer Rekonstruktion wird das Handgelenk eine Zeit lang mit Schiene oder Gips geschützt; nach reiner Abtragung kann die Bewegung früher beginnen. Fingerbewegungen werden früh empfohlen, um Schwellung zu verringern und Steifigkeit vorzubeugen. Die Handtherapie spielt beim Wiedererlangen von Griffkraft und Feinbewegungen eine wichtige Rolle.

Risiken und Wissenswertes

Auch wenn die Arthroskopie ein minimalinvasives Verfahren ist, handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, und jeder chirurgische Eingriff birgt Risiken. Die folgenden Punkte dienen der allgemeinen Information; Ihre individuelle Risikobewertung erfolgt nach Untersuchung und Diagnostik durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die Operationsentscheidung wird getroffen, indem Dauer und Ausmaß der Beschwerden, Untersuchungsbefunde, Bildgebung, Alter, Beruf, Aktivitätsniveau und Begleiterkrankungen gemeinsam bewertet werden. Die Ergebnisse sind von Person zu Person unterschiedlich.

Wann sollten Sie sich vorstellen?

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein TFCC-Riss?

Der TFCC ist die Knorpel-Band-Struktur auf der Kleinfingerseite des Handgelenks, die Last trägt und bei der Unterarmdrehung Stabilität gibt. Er kann durch Sturz oder wiederholte Überlastung verletzt werden. Nicht jeder TFCC-Riss erfordert eine Operation; Beschwerden, Untersuchung und Stabilität werden gemeinsam beurteilt.

Beim MRT wurde nichts gefunden, die Schmerzen bleiben — was nun?

Da die Strukturen klein sind, lassen sich manche Verletzungen im MRT nicht eindeutig darstellen. Bei anhaltenden Beschwerden können erneute Untersuchung, andere bildgebende Verfahren oder in ausgewählten Fällen eine diagnostische Arthroskopie infrage kommen.

Muss ein Ganglion immer operiert werden?

Nein. Ein Teil der Ganglien verkleinert sich oder verschwindet von selbst. Bei schmerzhaften, bewegungseinschränkenden oder wiederkehrenden Zysten kann eine Operation erwogen werden.

Wann kann ich meine Hand nach der Operation benutzen?

Fingerbewegungen beginnen meist früh; der Einsatz des Handgelenks hängt vom Eingriff ab. Nach einer Rekonstruktion ist die Schonzeit länger. Den genauen Zeitraum legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Wird die Handgelenkarthroskopie beim Karpaltunnelsyndrom eingesetzt?

Das Karpaltunnelsyndrom ist kein Problem im Gelenkinneren, sondern eine Einengung des Nervs im Tunnel; seine Behandlung ist ein anderer Eingriff. Beide Zustände können jedoch bei derselben Person gemeinsam vorliegen.

Wissenschaftliche Arbeiten

Assoc. Prof. Dr. Bertan Cengiz hat wissenschaftliche Arbeiten zu Hand- und Handgelenkchirurgie und verwandten Bereichen der arthroskopischen Chirurgie in nationalen und internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review veröffentlicht. Die Publikationsliste und überprüfbare wissenschaftliche Quellen finden Sie auf der Seite Publikationen.

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Inhaltlich verantwortlich: Doç. Dr. Bertan Cengiz · Zuletzt aktualisiert: 08.08.2026
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